Donnerstag, 19. Januar 2017

Rezension zu Juhu, berühmt! Ach nee, doch nich' von Christin Henkel

 Titel: Juhu, berühmt! Ach nee, doch nich'
Autorin:Christin Henkel
Genre:Roman
Version:Taschenbuch, eBook
Erschienen:10. Januar 2017
Seitenzahl:272
Verlag:Knaur


Inhalt (übernommen):
Christin Henkel hat ein Faible für Prokrastination, einen Hang zum Liebeskummer und einen tiefschwarzen Humor. Die junge Kabarettistin ist hochtalentiert, aber jenseits der Musik lauern die Fettnäpfchen. In "Juhu, berühmt! – Ach nee, doch nich‘." erzählt sie vom schweren Weg, sich selbst zu finden, vom seltsamen Treiben in der Musikbranche und davon, wie ein Label versuchte, aus ihr eine Helene Fischer zu machen. Am Ende hat sie etwas, das ihr niemand nehmen kann und alle aus den Händen reißen: ihre erste eigene Platte "KlaKaSon".
Die Singer-Songwriterin war mit "Surflehrer Klaus", der Burn-out hat und "Juhu verliebt! Ach nee, doch nich'" zu Gast bei Nightwash, Sebastian Puffpaff oder Dieter Nuhr und verzaubert regelmäßig mit ihren zarten Tönen und sarkastischen Texten das Publikum. 


Über die Autorin (übernommen):
Christins Kindheit spielte sich irgendwo zwischen Wald, Freibad und Musikschule ab. Nach dem Abitur zog es die Thüringerin zum Rumkünstlern nach Berlin, fünf Jahre später zum Kompositionsstudium nach München. Ob an der Musikhochschule, bei klassischen Meisterkursen oder beim Hamburger Popkurs, überall war Christin dabei, gehörte aber nie so richtig dazu. Erst 2013 wurde ihr klar, wofür ihre rätselhaften Talente zu gebrauchen sind: Sie gewann zahlreiche Song Slams, tourte quer durchs Land und nahm ihr erstes Album auf.
Wenn Christin nicht auf der Bühne steht, vertont sie Filme, Werbung und Hörspiele, komponiert Kammermusikstücke oder arbeitet an ihrer Karriere als Profi-Surferin.

http://christinhenkel.wixsite.com/juhuberuehmt

Meine Meinung:
Bevor ich das Buch bei Knaur entdeckt habe, kannte ich Christin Henkel nicht.
Der Klappentext hat mich durch den Humor und Ironie sehr angesprochen. Danach schaute ich, was Christin Henkel für Musik macht und fand sie und die Musik sofort klasse.
Da war für mich klar, dass Buch muss ich lesen.

Das Cover zeigt Christin Henkel mit einer Ukulele im Wasser.
Auf dem Foto erkennt man gleich, dass Christin etwas verrückt sein muss und das ist sie tatsächlich auch irgendwie aber genau das macht sie sympathisch.

Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen, da es sehr umgangssprachlich, sehr frech und mit jugendlichem Slang geschrieben ist. Dadurch ist das Buch an manchen Stellen sehr komisch bis lustig. Ich habe viel beim Lesen des Buches gelacht oder zumindest geschmunzelt.

Es ist direkt aus der Sicht (in der Ich-Form) von Christin geschrieben. Was es dadurch sehr authentisch macht, außerdem basiert das Buch auf wahren Begebenheiten.
Es sind „einzelne“ Geschichten, die jedoch als Gesamtes gelesen werden können.

Was Christin ebenfalls mag, sind Dialekte und Klischees, wie im Buch sehr gut erkennbar ist.
Außerdem werden viele lustige Vergleiche aus dem wahren Leben gezogen.
Ich habe zum Beispiel sehr über folgende Textpassage gelacht:“Das ist wie bei den bescheuerten Strebern in der Schule, die stehts beteuern, sie hätten überhaupt nicht gelernt und erhielten mit absoluter Sicherheit eine glatte Fünf, und dann ist plötzlich zu hören; Huch eine Eins!“

Außerdem finde ich gut, dass im Buch ganze Liedertexte von Christin abgedruckt sind, ich habe diese dann ebenfalls mit Ton parallel gehört und lesen.


Fazit:

Für alle Leser, die Spaß an witzig und kurzweilig erzählten Geschichten einer jungen Musikerin haben. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und gebe daher dem Buch 4 von 5 Büchersternen.

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