Sonntag, 19. März 2017

Rezension zu Eine Insel im Meer von Annika Thor

Eine Insel im Meer
Autorin:Annika Thor
Version:Taschenbuch, eBook, Hardcover
Erschienen:22. Dezember 2016
Erste Auflage von:1998
Seitenzahl:240
Verlag:Carlsen
Emfolendes Lesealter:ab 12 Jahren

Inhalt (übernommen):
Steffi und Nelli sind Töchter einer großbürgerlichen jüdischen Familie aus Wien. Um sie vor den Nazis zu schützen, schicken ihre Eltern sie auf eine Schäreninsel nach Schweden. Ein Exil, das nur wenige Monate dauern soll. Doch bald wird den Schwestern klar, dass daraus Jahre werden. Vor allem Steffi fällt es schwer, sich darauf einzustellen. Mit der Zeit aber wachsen Respekt und Nähe zwischen dem Mädchen aus besserem Haus und den einfachen Schären-fischern und sie erkennt, welches Glück sie und ihre Schwester hatten – und haben.


Meine Meinung:
Auf dem Cover sind zwei Mädchen abgebildet, die auf das Meer hinausschauen. An sich wirkt das Cover auf mich etwas theatralisch und traurig. Und ich habe mich direkt gefragt was dort passiert ist.

Die Geschichte der zwei Mädchen spielt während des zweiten Weltkrieges und dreht sich um eine jüdische Geschichte. Ich habe schon viele Bücher gelesen, die im zweiten Weltkrieg spielen, aber dieses hier hat mich besonders in seinen Bann gezogen.

Die Geschichte der beiden Mädchen Steffi und Nelli wird in vier Bänden erzählt.

Der Schreibstil von Annika Thor ist sehr leicht und flüssig zu lesen.

Ich werde mir auf jeden Fall noch die drei weiteren Bände kaufen, da ich unbedingt wissen will, wie es mit Steffi und Nelli weiter geht.

Ich habe jetzt auch schon häufig gelesen, dass dieses Buch in der Schule gelesen wird und frage mich, warum wir das Buch damals nicht gelesen haben. Mit diesem Buch hätte ich mein Spaß am Lesen vielleicht schon damals entdeckt.

Da mich das Buch so begeistert hat, muss ich dem Buch“Eine Insel im Meer“ von Annika Thor 5 von 5 Büchersternen geben.


Rezension zu Herztanz von Julia Dankers

Herztanz
Autorin:Julia Dankers
Version:Taschenbuch
Erschienen:01. April 2015
Seitenzahl:280
Verlag:Ulrike Helmer Verlag


Inhalt (übernommen):
Jessica (19, rosa Himbeerzuckerwattehaar) ist wohnungslos. Ein Glück, dass Leo(nie) neben coolen Tattoos auch ein freies WG-Zimmer hat – plus Job! Darauf, dass sie ihr Herz zum Tanzen bringt, könnte Jessi allerdings gut verzichten! Jessi zieht zu Leo, jobbt in einem Behindertenheim und verrennt sich in schonungslose Verliebtheit. Doch Weiberheldin Leo baggert die schöne, viel ältere Marga vom Stammtisch der 'Andersrummen' an! Verletzt zieht Jessi sogar wieder bei ihrer Mutter ein – bis die Liebe für dieses Mal gewinnt.


Meine Meinung:
Auf dem Cover ist eine eine Frau mit blonden Haaren abgebildet. Ich finde dieses Cover hätte besser zu dem anderen Buch von Julia Dankers Herzkasper gepasst. Und umgekehrt. Da es in Herzkasper um Lana und Mira (blonde Haare) geht und in diesem Buch Herztanz um Leo und Jessica (Himbeerzuckerwatte farbene Haare). Eine Frau mit Himbeerzuckerwatte farbene Haare ist auf dem Cover von Herzkasper.

Der Schreibstil von Julia Dankers ist wie schon bei Herzkasper leicht zu lesen. Aber auch mit viel Humor und Leidenschaft.

Die Geschichte von Leo und Jessica wird von den Protagonistinnen selbst erzählt. Diese wechseln sich nach jedem Kapitel ab. Trotzdem ist es leicht der Geschichte zu folgen, weil die Erzählungen der beiden Frauen direkt aneinander anschließen. Nur wenn ich mitten im Kapitel abbrechen musste, musste ich noch mal schnell schauen, bei welcher Protagonisten ich nun war.

Leider habe ich in diesem Buch mehrere Druckfehler und auch einmal einen falschen Namen gefunden, der dort gar nicht hinpasste.

Ich habe dieses Buch verschlungen und konnte es nur schwer aus der Hand legen.

Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Büchersternen.

Rezension zu Meine happy,crazy Großfamilie oder mein erster Roman mit 15 3/4 von Caitlin Moran

Meine happy, crazy Großfamilie oder mein erster Roman mit 15 3/4
Autorin:Caitlin Morgan
Version:Taschenbuch, eBook
Erschienen:13.Februar 2017
Seitenzahl:192
Verlag:cbt
Emfolendes Lesealter:ab 12 Jahren

Inhalt (übernommen):
Morag Narmo (15) hat keine Lust mehr auf Schule. Sie und ihre vier jüngeren Geschwister würden eher den Kopf in den Müllschlucker stecken, als sich weiter mit akademischen Inhalten zu quälen. Die fünf sind dann allerdings doch über alle Maßen erstaunt und beglückt zugleich, als ihre Eltern sie tatsächlich aus der Schule nehmen und sich mit ihnen in das Abenteuer Home- Schooling stürzen. Aber mit fünf Kindern, zwei schwer erziehbaren Haustieren, einigen sehr exzentrischen Marotten und einem immerwährend gähnenden Loch in der Familienkasse entwickelt sich das Unternehmen unweigerlich zum Totalchaos.


Meine Meinung:
Das Cover hat mich von Anfang an angesprochen. Da dieses sehr verspielt wirkt und gerade Jugendliche mit dem Titel allein schon angesprochen werden.
Denn wer war in seiner Kindheit nicht an dem Punkt, das die Familie total verrückt für einen war.

Der Prolog hat mir sehr gut gefallen, in diesem beschreibt Caitlin Moran, wie sie zu diesem Roman kam und auch wie schwierig es war diesen zu verlegen.

Der Roman ist sehr lustig geschrieben und ich musste das ein oder andere Mal beim Lesen an meine Familie zurückdenken.

Der Schreibstil von Caitlin Moran ist in ihren Büchern eigentlich leicht zu lesen, aber bei diesem Buch fiel mir das Lesen etwas schwer. Der Roman ließ sich leider nicht sehr flüssig lesen und ich habe immer wieder im Lesefluss gestockt um noch einmal den vorherigen Satz zu lesen, um ihn überhaupt zu verstehen. Es fällt schon sehr auf, das dieser Roman von einem Kind geschrieben wurde.

Der Roman ist aber nicht nur etwas für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene.
Die Geschichte ist lustig und gibt einen Anlass, um sich zurückversetzten zu lassen, in die Zeit wo man selbst 15 Jahre war.


Aus diesem Grund gebe ich dem Buch “Meine happy, crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 ¾“ von Caitlin Moran 4 von 5 Büchersternen.

Rezension zu Meer Liebe auf Sylt von Claudia Thesenfitz

Meer liebe auf Sylt
Autorin: Claudia Thesenfitz
Genre: (Glücks) Roman
Erschienen: 10. März 2017
Version: Taschenbuch, eBook
Seiten: 272
Verlag: Ullstein



Inhalt (übernommen):
Um ihre Ehe zu retten, fliegt die 27-jährige Alexandra nach New York. Mutter Henrietta und Schwiegermutter Ulla sind sofort zur Stelle, um in einem Strandhaus auf Sylt auf die kleine Emma aufzupassen. Dumm nur, dass sich die beiden jungen Omas nicht ausstehen können. Ulla ist überzeugte Esoterikerin, Henrietta knallharte Karrierefrau. Bio contra Business, Eso contra Ellenbogen - zwei Welten prallen aufeinander. Als auch noch Alexandras kinderlose Schwester Jana zu Hilfe eilt, ist das Chaos perfekt. Das Leben der Frauen wird ordentlich durcheinandergerüttelt - und ist am Ende viel besser als vorher ...


Meine Meinung:
Am Anfang hat mich das Cover sehr angesprochen, da ich die Nordsee und Leuchttürme total klasse finde.
Weiterhin sieht man im Vordergrund eine Frau im grünen Pünktchenkleid, die einen Sonnenhut aus Stroh trägt über Ihr sieht man Möwen am Horizont.
Das allein drückt für mich schon Glück aus und dann spielt die Geschichte noch auf einer der schönsten Nordseeinseln. Perfekt.
Ebenfalls hat mich der Klappentext angesprochen. Da ich locker und lustig geschriebene Romane sehr gerne lese und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Der Schreibstil von Claudia Thesenfitz ist sehr leicht und locker zu lesen. Was mir ebenfalls gefallen hat, war der Humor dieser Geschichte, obwohl ich an manchen Stellen gedacht habe, echt jetzt?, an diesen Stellen war mir die Geschichte dann etwas zu sehr durchgeknallt, aber die meiste Zeit konnte ich einfach nur herzhaft lachen.
Außerdem entsteht beim Lesen Urlaubsfeeling, vor allem, wenn man die Orte, die die Protagonisten besuchen, selbst kennt und schon dort gewesen ist.

Ich habe die kleine Emma gleich in mein Herz geschlossen, ich fand es so süß zu lesen, wie sie spricht und wie sie die Welt Ihrer Großmütter auf den Kopf stellt, einfach toll.
Henrietta, knallharte Karrierefrau, und Ulla, überzeugte Esoterikerin, sind vollkommen überzogen dargestellt. Sie verkörpern die gängigen Klischees zu 100%.
Im Laufe der Geschichte, stellt man jedoch fest, dass die Großmütter sich ganz gut ergänzen und sich aneinander anpassen, auch wenn diese es nicht wirklich wahr haben wollen. Es macht super viel Spaß das Leben der Familie zu verfolgen und jeden Tag was Neues mit Ihnen zu erleben.

Fazit:
„Meer Liebe auf Sylt“ von Claudia Thesenfitz ist ein typischer Frauenroman.
Ein wunderbar geschriebener Roman über das Leben und die Liebe, einfach ein Glücksroman.
Daher gebe ich dem Roman 5 von 5 Büchersternen.


Freitag, 17. März 2017

Rezension zu Als wir Schwestern waren von Marie Jansen

Als wir Schwestern waren
Autorin:Marie Jansen
Genre:Roman
Erschienen:18. Januar 2016
Version: Taschenbuch, eBook
Seiten:384
Verlag: Blanvalet



Inhalt (übernommen):
Die Liebe zweier Schwestern.
Ein Krieg, der sie trennt.
Ein Kind, für das sie alles tun würden.

Hamburg, 1916. Viviane und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Viviane schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten …

(Quelle:https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Als-wir-Schwestern-waren/Marie-Jansen/Blanvalet-Taschenbuch/e456706.rhd#info)



Meine Meinung:
Im Vordergrund des Covers sieht man ein altes Karussell mit Pferden, welches von einer jungen Dame gehalten wird. Ich finde das Cover ist wunderschön und lässt viel Platz für die Phantasie des Lesers.

Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, nämlich in der Gegenwart und ab dem Jahr 1916.
Zu Anfang eines Kapitels steht das Jahr, in dem man sich gerade befindet, daher hat man keine Probleme sich zurecht zu finden.

Zu Beginn des Romans lernt man Simone kennen, die in der Gegenwart lebt. Simone ist Auktionsagentin und bekommt einen Auftrag einen Sattel und zwei Koffer für eine Ihrer Kundinnen zu ersteigern.
Simone ist so fasziniert von den alten Sachen, dass sie die Koffer aufmacht. In diesen befinden sich Briefe und Tagebücher, die im Jahr 1916 beginnen. Simone fängt an in den Tagebüchern und Briefen zu lesen...

Und so findet man sich in Hamburg im Jahr 1916 wieder.
Hier geht es um Elisabeth und Viviane, zwei Schwestern aus gutem Hause.
Charakterlich sind die beiden Schwestern völlig verschieden.
Mehr möchte ich an dieser Stelle von der Geschichte nicht verraten.

Ich konnte das Buch schwer zur Seite lesen, weil ich einfach total in beiden Geschichten gefangen war. Durch die detaillierte Beschreibung konnte ich mir sehr gut die einzelnen Szenen und Schauplätze vorstellen, manchmal hatte ich sogar das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und gut zu lesen, außerdem ist der Roman sehr mitreißend geschrieben. Die Tagebucheinträge und Briefe fand ich sehr gelungen, diese steigerten die Spannung der Geschichte. Dieses mochte ich sehr gern.


Fazit
Eine Geschichte voller Liebe, Tragik und Schmerz.Dieser Roman ist für Leser, die etwas für Familiengeschichten über mehrere Generationen übrig haben.


Mir hat der Roman sehr gefallen, daher 5 von 5 Büchersternen.

Samstag, 11. März 2017

Rezension zu Leonie Looping von Cally Stronk

Titel:Leonie Looping – Das Geheimnis auf dem Balkon
Autorin:Cally Stronk
Illustratorin:Constanze von Kitzing
Version:Hardcover, Hörbuch
Erschienen: 16. Januar 2017
Altersempfehlung: ab 7 Jahren
Verlag:Ravensburger




Inhalt (übernommen):
Während alle anderen in den Urlaub fahren, muss Leonie die Ferien bei ihrer Oma verbringen. Leo ist sauer - bis sie auf dem Balkon die zwei Schmetterlingselfen Mücke und Luna entdeckt. Die beiden zeigen ihr, wie sie sich mithilfe von Schrumpferbsen selbst in eine Elfe verwandeln kann. Leo stellt fest: Fliegen ist wie Ohrenwackeln! Schon bald meistert sie sogar einen Looping mit Bravour - da können Mücke und Luna nur staunen! Gemeinsam erleben die drei spannende Abenteuer!


Meine Meinung:
Das Cover hat mich gleich durch seine farbenfrohe Gestaltung, in seinen Bahn gezogen.
Der leichte Glitzerfilm begeistert nicht nur mich, sondern auch viele Kinderherzen und lässt diese höher schlagen.
Auf dem Cover sind Leonie (genannt Leo) und die beiden Schmetterlingselfen Mücke und Luna zu sehen. Diese sind von vielen bunten Blumen und Blumenranken umgeben.
Auch die Rückseite des Buches ist wunderschön illustriert. Vielen Dank an der Stelle an die Illustratorin Constanze von Kitzing.

Ich finde es klasse, dass die Hauptcharaktere dieser tollen Geschichte rund um Leonie am Anfang vorgestellt werden. Ich finde es wichtig, dass die Kinder wissen wer Leonie, Mücke und Luna sind.

Die Größe des Buches ist perfekt für Kinderhände, außerdem ist die etwas größere Schrift sehr gut für Erstleser zu lesen. Die Geschichte ist in einzelne Abschnitte/Kapiteln unterteilt, die auch nicht zu lang gehalten sind. Welche Abschnitte es gibt, kann man vorne im Inhalt sehen.

Das Buch kann aber natürlich auch schön von den Eltern oder Großeltern vorgelesen werden.
Außerdem sind die Wörter der Geschichte gut gewählt, sodass der Lesefluss unterstützt wird und leicht zu verstehen ist. Schöne, detailreiche und kindgerechte Bilder machen Spaß das Buch zu lesen und beim Vorlesen sich diese anzuschauen.

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und bietet viel Fantasie nicht nur für Kinder.
Mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen und die wunderbaren, teils lustigen Bilder anzuschauen.
Ich habe mir beim Lesen gewünscht, auch eine Schrumpferbse zu besitzen, damit ich mit Leonie und den Schmetterlingselfen fliegen könnte.
Außerdem finde ich es gut, dass es nicht nur um Fantasie geht, sondern das ein Teil der Geschichte sich auch im wahren Leben so abspielen könnte. Klasse finde ich, dass die Oma von Leonie eine Katze hat. Ich liebe Katzen.




Fazit:
Ich muss gestehen, dass ich mich tatsächlich in das Buch und die Geschichte Rund um Leonie Looping verliebt habe. Es ist ein total schönes, originelles Kinderbuch, was sehr witzig, aber auch spannend geschrieben ist. Die Bilder laden sehr zum Träumen und zum Entdecken ein. Am besten liest man die Geschichten von Leonie Looping selbst und lässt sich verzaubern!


Wir freuen uns schon darauf, eine weitere Geschichte (Leonie Looping – Das Abenteuer am Waldsee) rund um Leonie Looping und die Schmetterlingselfen zu lesen.

Rezension zu Und dann kam Billy von Louise Booth

Titel:Und dann kam Billy – Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft
Autorin:Louise Booth
Version:Taschenbuch, eBook
Erschienen:01. Oktober 2014 (Erstausgabe)
Aktuelle Ausgabe:01. März 2017
Seitenzahl:280
Verlag:Knaur


Inhalt (übernommen):
Als der scheue zweijährige Fraser in einem Tierheim auf den grauen Kater Billy trifft, schmiegt das Tier sich schnurrend an ihn. Seitdem sind die beiden unzertrennlich. Dabei leidet Fraser an Autismus und lebt sonst in seiner eigenen Welt, zu der niemand Zugang hat. Doch Billy, der Kater, hat ein magisches Gespür für die Nöte und Sorgen seines kleinen Freundes. Wann immer es dem Jungen schlecht geht, ist das Tier zur Stelle. Und abends bleibt es so lange bei Fraser, bis dieser endlich in den Schlaf gefunden hat. Dank Billy verwandelt sich Fraser von einem verzweifelten Kind, das zu unkontrollierten Ausbrüchen neigt, zu einem vergnügten kleinen Vierjährigen, der es liebt, an der Seite seines vierbeinigen Freundes die Welt zu erkunden.


Über die Autorin (übernommen):
Louise Booth ist die Mutter des autistischen Jungen Fraser, dessen Geschichte in diesem Memoir thematisiert wird. Da ihr Ehemann als Elektriker auf Balmoral Estate (die Sommerresidenz der englischen Königin) arbeitet, lebt die Familie in einem Cottage auf dem Gelände des königlichen Schlosses.


Meine Meinung:
Zunächst hat mich der Klappentext sehr angesprochen, da wir selber zwei Katzen haben.
Ich fand das Bild mit der Katze und dem kleinen Jungen sehr niedlich. Weiterhin fand ich sehr schön, wie der Junge mit der Katze umgeht.
Der Klappentext hat mich ebenfalls sehr angesprochen, da ich erfahren wollte, wodurch der Kater das Leben von dem kleinen Jungen bereichert. Weiterhin fand ich es sehr gut, dass es sich um ein Memoir handelt.

Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen, da es sehr umgangssprachlich, mit den Worten einer Mutter, geschrieben ist. Es steckt sehr viel Gefühl in der Geschichte, dieses hat man beim Lesen gespürt. Die Gefühle der Mutter haben teilweise traurig aber an vielen Stellen auch fröhlich gestimmt.
Mit kamen manche Szenen, die Sie beschreibt, sehr bekannt vor. Katzen haben eine große Aufnahmefähigkeit und wissen wie es den Menschen geht, mit denen Sie zusammen wohnen.
Mein Kater ist auch einfach total klasse, er kommt einen trösten, wenn es einem nicht so gut geht oder macht Sachen, die einem zum Lachen bringen. Außerdem holt er Bällchen und macht Sitz, wenn man es ihm sagt. Er hat einen sehr starken Charakter und ich bin sehr froh, dass ich ihn habe.


Fazit:
Ich empfehle den Roman, allen die in welcher Weise auch immer mit Autismus zu tun haben, aber auch Katzenfreunden. Ich habe beim Lesen ein bisschen dazu gelernt und mich gefreut, dass aus dieser Geschichte ein Buch geworden ist.

Da es mir sehr gefallen hat, bekommt das Buch von mir 5 von 5 Büchersternen.

Rezension zu Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek

Der Nachtwandler
Autor:Sebastian Fitzek
Genre:Psychothriller
Erschienen:14. März 2013
Version:eBook, Taschenbuch und Audio- Version
Seiten:320
Verlag:Knaur



Inhalt (übernommen):
In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein - doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit …

Meine Meinung:
Ich bin ein Fitzek-Fan und habe daher schon einige Bücher von ihm gelesen.
Die Geschichte wird auktorial erzählt, was ich bei diesem Roman als sehr gelungen empfinde.
Irgendwann wusste ich nicht einmal mehr, ob Leon nun wach ist oder schläft und träumt.
So hält Sebastian Fitzek die Spannung ständig auf einem sehr hohen Level und steigert sie sogar noch in regelmäßigen Abständen.
Man löst ebenfalls für sich den Fall und wenn man denkt, ja so muss es gewesen sein, kommt eine neue Textstelle und verwirft den Gedanken. Vor allem das Ende des Buches hat mich doch sehr überrascht (möchte an der Stelle doch nicht zu viel verraten).
Der Schreibstil ist wie immer leicht und flüssig zu lesen, außerdem sind die Settings und Begebenheiten so detailliert beschrieben, das man sich diese genau vorstellen kann und immer mitten drin ist.
Es ist sehr erschreckend zu lesen, was man alles machen kann wenn man schlafwandelt und man dieses selbst nicht mitbekommt.

Sebastian Fitzek hat seine Kapitel sehr kurz gehalten und beendet sie meist mit einem kleinen Cliffhanger, der den Leser weiterhin an das Buch fesselt.
Jedoch muss ich sagen, dass ich schon bessere Bücher von Sebastian Fitzek gelesen habe, die mich noch mehr gefesselt haben.


Fazit:
Wieder einmal ein typischer Fitzek. Auch wenn ich andere Romane von Ihm besser fand, ist dieses Buch allen Fans und noch nicht Fans zu empfehlen.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Büchersternen.

Sonntag, 26. Februar 2017

Rezension zu Wenn das Leben Lopings dreht von Theresia Graw

Wenn das Leben Loopings dreht
Autorin: Theresia Graw
Genre: Roman
Erschienen: 21. November 2016
Version: Taschenbuch, eBook
Seiten: 416
Verlag: Blanvalet



Inhalt:
Franziska – verheiratet, zwei Kinder, gut situiert – erhält mit der Post aus heiterem Himmel Briefe an eine mysteriöse Laura Caspari, die in der Nachbarschaft niemand kennt. Nach langem Zögern öffnet Franziska die Briefe und erfährt darin von der dramatischen, lange zurückliegenden Liebesgeschichte zwischen Laura und dem Absender Alex. Zwischen Franziska und ihrem Mann sprühen schon seit Längerem keine Funken mehr, und so fühlt sie sich magisch angezogen von Alex und seinen romantischen, leidenschaftlichen Worten. Kurzerhand wirft sie alle Vernunft über Bord und begibt sich auf die Suche nach ihm. Und bald schon wird ihr Leben gehörig durcheinandergewirbelt!

Über die Autorin:
Theresia Graw, geboren 1964, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaften. Als Journalistin war sie für verschiedene Radiosender tätig und arbeitet heute als Nachrichtenredakteurin beim Bayerischen Rundfunk in München. Außerdem hat sie mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Bei Blanvalet sind von ihr bereits die Romane »Das Liebesleben der Suppenschildkröte«, »Glück ist nichts für schwache Nerven« und »Wenn das Leben Loopings dreht« erschienen.


(Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Wenn-das-Leben-Loopings-dreht/Theresia-Graw/Blanvalet-Taschenbuch/e484120.rhd#info)


Meine Meinung:
Das Cover hat mich durch die bunten Farben aufmerksam gemacht und sehr angesprochen. Man bekommt sofort gute Laune. Auf dem Cover sind bunt gefaltete Papierblumen zu erkennen.
Ebenfalls hat mich der Klappentext angesprochen. Mich hat sehr interessiert, was in den Briefen steht und was sich hinter der Liebesgeschichte von Laura und Alex verbirgt und ob Franziska am Ende des Buches glücklich wird.

Theresa Graws Schreibstil lässt sich sehr leicht und locker lesen, da er sehr spritzig und humorvoll ist. Außerdem sorgen die kurzen Kapitel zu einem angenehmen Lesefluss.
Die Charaktere sind sehr realitätsnah, so kann man sich super in diese hineinversetzen und mit Ihnen mitfühlen.
Die Nebencharaktere sind ebenfalls klasse beschrieben, ich fand das männlich Pärchen „Tim und Struppi“ einfach total klasse. Wer wünscht sich nicht so ein Paar als Nachbarn.
Und natürlich dürfen in so einem Roman auch die besten Freundinnen nicht fehlen, die Franziska immer tatkräftig unterstützt haben und ihr zur Seite standen.

Über das Familienchaos musste ich immer sehr lachen. Die Ideen von Franziska haben mich manchmal zum Kopfschütteln gebracht, aber ich konnte Sie teilweise auch verstehen. Was will man schon mit einer eingefahrenen Ehe, wo man vielleicht etwas aufregendes erleben kann.
Fazit:
Ein absolut empfehlenswertes, humorvolles Buch, was mich von Anfang an gepackt und mitgerissen hat. Es lädt zum Lachen aber auch zum Nachdenken ein.
Es macht deutlich, was im Leben wirklich zählt und das Sehnsüchte nach Liebe und Romantik dem Leben erst die richtige Würze geben.

Daher bekommt das Buch 4 von 5 Büchersternen.

Rezension zu Zauberhafte Ferien im Harz: Lilly, Nikolas und die Hexen

Zauberhafte Ferien im Harz: Lilly, Nikolas und die Hexen

Autor:Steffi Bieber-Geske
Illustratorin:Sabrina Pohle
Version:Taschenbuch + eBook
Erschienen am:01. März 2014
Seiten:100
Verlag:Biber & Butzemann
Altersempfehlung:4-9 Jahre


Kurzbeschreibung (übernommen):
Seit Lilly im Puppentheater „Die kleine Hexe“ gesehen hat, jagen ihr die sagenumwobenen Zauberinnen furchtbare Angst ein. Weil das jedoch weder Lillys großer Bruder Nikolas noch ihre Eltern wissen, verbringt die Familie die Ferien diesmal ausgerechnet in der Nähe des Hexentanzplatzes in Thale. Überrascht stellt Lilly fest, dass der Harz tatsächlich ein zauberhafter Ort ist. Zwischen Halberstadt, Quedlinburg und Wernigerode warten wunderschöne Täler und Berge, verwunschene Gärten, Märchenschlösser, Burgruinen sowie tolle Spielplätze und Parks auf sie und Nikolas. Bei Fahrten mit der Brockenbahn und aufregenden Besuchen im Bergwerk, in der Glasbläserei, in der Tropfsteinhöhle und in verschiedenen Museen vergehen die Ferien wie im Hexenbesen-Flug. Bei einem Waldspaziergang stößt die Familie auf den Garten von Kräuterhexe Lina, die eher an eine Prinzessin erinnert als an eine böse Zauberin. Von Lina erfährt Lilly, was es mit der Magie tatsächlich auf sich hat. Und plötzlich wird aus Lilly selbst eine kleine Hexe …

Meine Meinung:
Mich hat das Buch sehr angesprochen, da ich am Rande des Harzes wohne und mich interessiert hat, was Lilly und Nikolas im Harz erleben.

Mit Kindern kann man das Buch sehr gut lesen, vielleicht auch wenn man direkt dort Urlaub macht oder auch in der Nähe des Harzes wohnt, denn es eignet sich gut als kleiner Reiseführer.
Man lernt die Umgebung kennen und erfährt, welche Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote man Rund um den Harz erleben kann. Es sind Ausflugsziele für jedes Wetter dabei.
Auch ich habe vieles neues kennengelernt, was ich noch nicht über den Harz wusste und wo ich sicherlich einmal hinfahren werde.

Was ich ebenfalls sehr gut finde, ist dass die Begrifflichkeiten, die den Kindern nicht bekannt sind, erklärt werden, somit ist es sehr kindgerecht geschrieben und auch gut zu verstehen.

Das Buch ist von der Länge sehr gut gewählt, es ist nicht zu lang und auch nicht zu kurz. Die Kinder verlieren daher nicht das Interesse an der Geschichte.

Die Illustrationen von Sabrina Pohle sind sehr gelungen und entsprechen der Wirklichkeit.
Ich habe viele Orte entdeckt, die ich im Harz bereits besucht habe.
Durch die Details in den Bildern, kann man sich die Geschichte und die Orte sehr gut vorstellen.
Was ich sehr gelungen finde, ist die Karte am Anfang des Buches. Dort kann man genau sehen, wo die einzelnen Orte sich befinden.

Die Schrift ist in größeren Druckbuchstaben gewählt wurden, so dass Kinder, die bereits schon etwas geübter im Lesen sind, das Buch auch gut selber lesen können.



Fazit:
Das Buch macht Lust den Harz zu erkunden, dort seinen Urlaub oder auch nur einen Tag zu verbringen. Ich lese das Buch als Erwachsene auch sehr gern, daher eignet sich das Buch für die ganze Familie.


Ich vergebe 5 von 5 Büchersternen.